Studienreise 2012:
Visionen und Visionäre oder
die Wüste als Wiege der Nation?

Die Teilnehmenden der Studienreise waren fasziniert von den abwechslungsreichen Landschaften und den Menschen mit unterschiedlichster Couleur, die das multikulturelle Kaleidoskop der israelischen Gesellschaft prägen. “Alle Israelis nehmen teil an einem einzigartigen historischen Experiment, das noch lange nicht gelungen und auch noch nicht gescheitert ist. Das macht ihre Geschichte so spannend”, meint der Historiker und Publizist Tom Segev.

“Ende des Zionismus” oder auch “Post-Zionismus” sind Schlagworte, die heute in der Welt und in Israel selber diskutiert werden. In der Wirtschaftswissenschaft wird Israel als “Start-up Nation” bezeichnet – ein moderner Ausdruck, der den Mut zur Neugründung des Staates vor über 60 Jahren und seine bis heute anhaltende Bereitschaft, sich täglich neu zu erfinden, auf das beste beschreibt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Negevwüste, sie nimmt sechzig Prozent des Staates Israel ein, beherbergt aber nur knapp zehn Prozent der Bevölkerung, allerdings mit steigender Tendenz.

“Die Wüste ist die Wiege unserer Nation, gefährdet, empfindlich und voller Möglichkeiten”, sagte David Ben Gurion und forderte seine Volksgenossen unermüdlich auf, in die Wüste zu ziehen. Mit 67 Jahren erfüllte er sich schließlich seinen Traum, zog selbst nach Sde Boker.

Es sind die “modernen Zionisten”, vom Idealismus getriebene und geprägte High-Tech-Pioniere, die sich mit ihrer “Go South”-Ideologie auf den “Alten” (Ben Gurion) beziehen. Welche Strategien werden genutzt um die Vision vom Leben in der Wüste zu verwirklichen? Welche Ideen werden hier umgesetzt, welche innovativen Technologien eingesetzt? Hautnah und aus erster Hand, mit den Menschen vor Ort, wollten wir ergründen, was es bedeutet heute als moderner Zionist in der Wüste zu (über)leben.

Impressionen von der DIG-Israelreise 2012

 

Die Teilnehmer der werden in loser Folge Ausschnitt der vielfältigen Eindrücke, die wir während dieser Reise gewonnen haben, hier veröffentlichen. Damit versuchen wir ein breites Bild des Staates Israel und seiner Menschen zu zeigen. Diese Berichte können nicht umfassend sein, sondern werden je nach Meinung der jeweiligen Autoren, einen bestimmten Aspekt, der ihnen wichtig erschien, widerspiegeln.

Liste der Berichte von der Studienreise

  1. Beginnen wollen wir mit unserem Besuch bei Ulrich Sahm, der als freier Journalist bereits seit etwa 40 Jahren aus Israel für deutschsprachige Medien berichtet. Mit humorvollen bis sarkastischen aber auch nachdenklichen Worten fasst er selbst unseren Besuch zusammen. Er trifft damit auch die Stimmung, die wir im Hause Sahm empfunden haben. Zum Text von Ulrich Sahm.
  2. Die Fähigkeiten der High-Tech-Nation Israel haben wir im Kibbuz Ketura und im Arava-Institut kennengelernt. Zum Text.
  3. Der Besuch in Yad Vashem war für die gesamte Reisegruppe sehr beeindruckend. Zum Text.
  4. Im Jordan River Village werden kranke Kinder betreut. Zum Text.
  5. Auf dem Gipfel von Tell el Ful. Zum Text.

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