Zum Schulanfang Raketen auf Israel

Mann mit Quassam-Rakete

Mann mit Quassam-Rakete

In Israel hat heute das Schuljahr begonnen. Für die Schülerinnen und Schüler im Süden des Landes wurde der erste Schultag nach den großen Ferien allerdings von Sirenengeheul begleitet: Kurze Zeit, nachdem die Glocke zur ersten Stunde ertönt war, mussten die Schüler in Sderot sich bereits in die Luftschutzbunker begeben, denn palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen hatten eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte außerhalb der Stadt. Auch am Sonntag waren bereits drei Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Eine detonierte ebenfalls in Sderot, die zweite im Bezierk Shaar Ha-Negev und die dritte auf offenem Gelände. Am Montagnachmittag wurden drei weitere Einschläge gemeldet.

DIG-Präsident Robbe:
“Israel ist konkret bedroht”

DIG-Präsident Reinhold Robbe

DIG-Präsident Reinhold Robbe

 

Im Gespräch mit dem Deutschlandradio Kultur (Audio-Mitschnitt) warb der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, um Verständnis für Israels Rhetorik gegenüber dem Iran. Sie sei Ergebnis “einer selten bedrohlichen Situation”. Viele Europäer würden verkennen, dass Israel konkret bedroht sei. “Nicht wir in Berlin oder in Paris oder in London sind bedroht von den iranischen Scud-Raketen, die auch mit allen möglichen Sprengköpfen ausgerüstet werden können, sondern das ist nun mal in erster Linie Israel”, sagte Robbe. Weiterlesen