Attacke auf Generalsekretär des Zentralrats der Juden

Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, ist nach einem Synagogenbesuch an Jom Kipur Opfer einer verbalen Attacke geworden. Der Angreifer drohte auch mit Gewalt. Nach dem verheerenden Angriff auf einen Rabbi und Pöbeleien gegen eine Gruppe jüdischer Schülerinnen ist dies bereits der dritte bekannt gewordene Fall offenen Antisemitismus’ innerhalb weniger Wochen in Berlin. Weiterlesen

DIG Hannover protestiert gegen israelfeindlichen Text auf Bundestags-Website

Mit einem offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten aus der Region Hannover sowie den Wahlkreisen Celle-Uelzen, Gifhron-Peine, Hameln-Pyrmont-Holzminden und Hildesheim hat der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover, Kay Schweigmann-Greve, gegen einen israelfeindlichen Artikel auf der Website www.bundestag.de reagiert. Weiterlesen

Zum Schulanfang Raketen auf Israel

Mann mit Quassam-Rakete

Mann mit Quassam-Rakete

In Israel hat heute das Schuljahr begonnen. Für die Schülerinnen und Schüler im Süden des Landes wurde der erste Schultag nach den großen Ferien allerdings von Sirenengeheul begleitet: Kurze Zeit, nachdem die Glocke zur ersten Stunde ertönt war, mussten die Schüler in Sderot sich bereits in die Luftschutzbunker begeben, denn palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen hatten eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte außerhalb der Stadt. Auch am Sonntag waren bereits drei Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Eine detonierte ebenfalls in Sderot, die zweite im Bezierk Shaar Ha-Negev und die dritte auf offenem Gelände. Am Montagnachmittag wurden drei weitere Einschläge gemeldet.

DIG-Präsident Robbe:
“Israel ist konkret bedroht”

DIG-Präsident Reinhold Robbe

DIG-Präsident Reinhold Robbe

 

Im Gespräch mit dem Deutschlandradio Kultur (Audio-Mitschnitt) warb der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, um Verständnis für Israels Rhetorik gegenüber dem Iran. Sie sei Ergebnis “einer selten bedrohlichen Situation”. Viele Europäer würden verkennen, dass Israel konkret bedroht sei. “Nicht wir in Berlin oder in Paris oder in London sind bedroht von den iranischen Scud-Raketen, die auch mit allen möglichen Sprengköpfen ausgerüstet werden können, sondern das ist nun mal in erster Linie Israel”, sagte Robbe. Weiterlesen