Erkärung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und des AJC Berlin zu den antisemitischen Verbrechen in Brüssel und Paris

Am vergangenen Wochenende wurden bei antisemitisch motivierten Verbrechen in Brüssel vier Menschen getötet und in der Nähe von Paris zwei Menschen schwer verletzt.

Wir verurteilen diese abscheulichen Verbrechen auf das Schärfste. Den Angehörigen der Opfer in Belgien, Frankreich und Israel bezeugen wir unsere Trauer und unser tiefes Mitgefühl. Vorfälle wie diese stellen eine besorgniserregende und tiefgehende Bedrohung für das auf demokratischen Werten basierende Zusammenleben der Menschen in Europa dar.

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Gemeinsame Erklärung des Jungen Forums der DIG AG Hannover und der Jusos Niedersachsen

Auch 66 Jahre nach der Gründung Israels gilt: Antisemitismus bekämpfen, immer und überall!

Gemeinsame Presseerklärung der Jusos Niedersachsen und des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Hannover anlässlich des 66. Gründungstages Israels und des aktuell grassierenden Antisemitismus: …

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Hamed Abdel-Samad am 19.05 in Hannover

19.05.2014 um 18 Uhr in Raum B302 im Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1:

Hamed Abdel-Samad ist einer der international wichtigsten Kritiker des politischen Islam, zumal des Islamismus. Seine Autobiographie “Mein Abschied vom Himmel” und seine inzwischen eingetroffene Prognose eines Umbruchs im Nahen Osten “Der Untergang der islamischen Welt” haben ihm massive Kritik in islamischen Ländern eingebracht. Für die These vom faschistoiden Charakter des Islamismus wurde gegen ihn 2013 ein religiös legitimierter Mordaufruf, eine Mord- Fatwa, verhängt.

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“Antisemitismus in der Türkei” mit Dündar Kelloglu am 24.04

Am 24.04.2014, 19 Uhr im Freizeitheim Linden:

Die Türkei wird seit dem Jahr 2002 von der islamisch-konservativen 
Partei AKP unter Recep Tayyip Erdogan regiert.
 Die AKP ist bemüht, die Türkei mit neuosmanischen Tendenzen zu einer 
Regionalmacht zu formen. Um in den arabischen
Ländern an Einfluss zu gewinnen, führt die Türkei eine antiisraelische 
Politik.

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Pressemitteilung zum Tod von Ariel Sharon

Der “strahlende Held” hat seinen letzten Kampf verloren.
Zum Tod des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon.

 

Von Reinhold Robbe

 

Eine der markantesten politischen Führungspersönlichkeiten Israels ist tot. Ariel Scharon hat seinen langen letzten Kampf verloren. Nachdem der einstige israelische Ministerpräsident vor etwa acht Jahren in ein Koma fiel, hat er das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Ariel Scharon gehörte zweifellos zu den Politikern Israels, die man als wirkliche Pioniere bezeichnen darf. In Israel geboren, kämpfte er im Untergrund bereits gegen die britische Besatzung und die Araber. Später profilierte er sich als Offizier in der Armee und nahm an allen wichtigen Schlachten des noch jungen Staates teil. Hier erwarb er sich auch den Ruf eines furchtlosen Kämpfers. Seine Rolle im Libanon-Krieg hingegen war nicht unumstritten, was seiner Popularität beim eigenen Volk aber nicht schadete. In seinen späteren politischen Ämtern profitierte Scharon von dem Ruf, den er sich als General erworben hatte.

Scharon war Zeit seines Lebens stolz darauf, als Hardliner und Falke zu gelten. Er wusste seine taktischen Begabungen als ehemaliger militärischer Führer geschickt für seine politische Karriere zu nutzen. Als Konservativer ließ Scharon nie einen Zweifel an seinem Leitmotiv, nämlich sein Land mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Um so überraschter reagierte man in Israel und in der Welt über den von Scharon zu verantwortenden Rückzug aus Gaza-Streifen nach 38jähriger militärischer Kontrolle. Aber auch diese radikale politische Wende seiner Politik änderte nichts an seiner Popularität. Für die überwiegende Mehrheit in Israel zählt Ariel Scharon zu den wichtigsten Persönlichkeiten des jüdischen Staates. Für die meisten wird er – ungeachtet aller Widersprüche in seinem Leben – der “strahlende Held” bleiben.