Deutsch-Israelische Gesellschaft - AG Hannover

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Aktuelles

Verloren auf hoher See? Veranstaltung mit Igan Avidan am 8.6.2010

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Vor einem Jahr trat unter Benjamin Netanjahu eine neue Regierung an, die aus Konservativen, russischen Rechtsnationalisten, jüdisch-orientalischen Religiösen und einer geschrumpften Arbeitspartei besteht.
Mit dem Vorgehen der israelischen Armee gegen die Schiffe der Unterstützer des von der Hamas kontrollierten Gazastreifens hat sie denen, die Israel als einen aggressiven Unterdrückerstaat darstellen wollen, nun die passenden Bilder dazu geliefert. Andererseits hat Netanjahu die Zweistaatenlösung ausdrücklich anerkannt, die Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Erholung im Westjordanland geschaffen und einen weitgehenden Baustopp für
die Siedlungen dort (außer Ostjerusalem) bis September verhängt.
Wie sieht die Bilanz dieser Regierung insgesamt aus? Welche Debatten führt die israelische Öffentlichkeit – gerade auch um das aktuelle Vorgehen der Armee, die Blockade des Gazastreifens überhaupt und die angestrebten Friedensgespräche.
Wird Israel unter den jetzigen Umständen die Blockade um den Gazastreifen lockern oder gar aufheben? Wie stehen die Chancen eines Gefangenenaustausches zwischen Israel und der Hamas und die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit? Wie steht es um
die israelisch-amerikanischen Beziehungen und wie könnte dies die Maßnahmen gegen den Iran beeinflussen?
Igal Avidan ein israelischer Journalist und Buchautor aus Berlin, der vor zwei Jahren eine vielbeachtete Bestandsaufnahme zu Israels sechzigstem Geburtstag vorgelegt hat („Israel: Ein Staat sucht sich selbst), berichtet über die tagesaktuelle Situation.

Am 08.06.2010 um 19:00 Uhr im Theodor-Lessing-Saal der VHS Hannover
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der Volkshochschule Hannover.

 

Studienreise nach Israel „Auf den Spuren der Zukunft“

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Klagemauer
„Auf den Spuren der Zukunft“ wollen wir uns in Israel während unserer Studienreise bewegen und dieses Land, das in den Medien wie Presse und Fernsehen fast ausschließlich als ein Land  der dauernden Konflikte geschildert wird, von seiner anderen, fortschrittlichen, kreativen, liebenswerten aber auch friedfertigen Seite betrachten.

Die Reise findet, wie bereits im Januar dieses Jahres angekündigt, in den Herbstferien des Landes Niedersachsen statt, in der Zeit vom 8. bis 19. Oktober 2010. Inzwischen konnten wir ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm erstellen, das uns das Land mit seinen vielschichtigen politischen, ökonomischen, historischen und religiösen Facetten näher bringen soll.

Das Programm und das dazugehörende  Preisangebot finden Sie in der Anlage dieses Schreibens. Wer mit uns auf den Spuren der Zukunft „wandeln“ möchte, kann sich bei der Geschäftsstelle der DIG, Arbeitsgemeinschaft Hannover,

über die E-Mail- Anschrift:
Email DIG

Altstadt
auf dem Postweg, Postfach 1267, 30954 Hemmingen

oder auch telefonisch (0511) 2 34 35 72 anmelden.

Wir freuen uns diesen Weg mit Ihnen gemeinsam gehen zu können.

Herzliche Grüße

Frank und Gabriele Lehmberg
 

Einladung zum Vortrag von Dr. Johannes Gerster und zur öffentlichen Mitgliederversammlung

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lade Sie herzlich zu unserer öffentlichen Mitgliederversammlung

am 21. Januar 2010, 18.00 Uhr im Leibnizhaus Hannover, Holzmarkt 5, ein.

Wir haben den Präsidenten der Bundes DIG, Dr. Johannes Gerster für einen Vortrag gewinnen können, er wird sprechen über „Pulverfass Nahost – zur aktuellen Situation“.

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DIG verurteilt Vandalismus, dennoch: Täter werden nicht zu Opfern!

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Wer die verharmlosende Aufnahme von Mitgliedern von NS-Verbrecherorganisationen in kommunales Gedenken kritisiert, hat es nicht nötig, Glasscheiben einzuschlagen! Diese Art des Vorgehens entspricht den politischen Kräften, die vernünftigerweise auf dem Mahnmal keinen Platz gefunden hätten!

Genauso unakzeptabel sind jedoch die Anwürfe des Ortsbürgermeister Bahlo, immerhin Vorstandsmitglied der nach dem Kriegsverbrecher Wöhler benannten örtlichen Stiftung, gegen die Kritiker des Mahnmalprojektes. Wer meint, nachdem er seine Kritiker im Ortsrat überstimmt habe, könne er ihnen auch den Mund verbieten, hat wesentliche demokratische Grundsätze nicht begriffen. Herr Bahlo muss sich außerdem daran erinnern lassen, dass Bürgermeister Dr. Hoppenstedt einschreiten musste, damit die umgekommenen polnischen Säuglinge überhaupt in das Gedenken aufgenommen werden konnten.

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