Autorenlesung mit Karl Pfeifer am 18.09

BeitragsbildPfeifer

Karl Pfeifer liest aus seinem Buch “Einmal Palästina und zurück – Ein jüdischer Lebensweg”

Karl Pfeifer wurde 1928 in Österreich geboren, floh mit seiner Familie nach dem „Anschluss“ Österreichs an Nazideutschland nach Ungarn und überlebte den Holocaust durch seine Einwanderung nach Palästina mit der Kinder-Alia. Als unbegleiteter Jugendlicher kam er mit einer Gruppe seines Jugendverbandes Hashomer Hazair ins britische Mandatsgebiet.

Pfeifer lebte zunächst im Kibbuz, wurde dann Angehöriger des Palmach, der Eliteeinheit der jüdischen Selbstverteidigungsorganisation Hagana, und britischer Hilfspolizist. Im israelischen Unabhängigkeitskrieg kämpft er als Angehöriger der israelischen Streitkräfte, in der Negev-Wüste gegen die ägyptische Armee. Nach dem Krieg verließ er den Kibbuz und kehrte zunächst zu Ausbildungszwecken zurück nach Österreich. In den vergangenen Jahrzehnten arbeitete Pfeifer in Österreich als Journalist und war ein aktiver Unterstützer der demokratischen Opposition in der Volksrepublik Ungarn, aktuell ist er ein scharfer Kritiker des gegenwärtig dort grassierenden Antisemitismus und der Romaverfolgung. Er gilt als einer der streitbarsten Kämpfer gegen die alten Nazis und neurechte Strömungen in Österreich.

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Impressionen vom 29.08

Am 29.08 veranstaltete die DIG Hannover in Kooperation mit dem Jungen Forum der DIG Hannover an der Leibniz Universität eine Veranstaltung zum 80. Todestag von Theodor Lessing. Der AStA der Uni Hannover unterstützte die Veranstaltung und viele Interessierte fanden den Weg zu dem ehemaligen Wirkungsort von Theodor Lessing.

Neben der Abendveranstaltung mit Musik von Stella Perewalova (Piano) und Elena Kondraschowa (Geige) und einem Vortrag von Prof. Dr. Joachim Perels können interessierte Bürgerinnen und Bürger die Ausstellung „Ich warf eine einsame Flaschenpost ins unermessliche Dunkel“ im Foyer des Audimax bis zum 14.09 betrachten.

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Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag Theodor Lessings

Theodor  Lessing wenige Tage vor seiner Ermordung auf dem 18. Zionistenkongress  in Prag.

Theodor
Lessing wenige Tage vor seiner Ermordung auf dem 18. Zionistenkongress
in Prag.

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Israelischen Gesellschaft,

vor achtzig Jahren wurde Theodor Lessing von den Nationalsozialisten aus Hannover vertrieben und Ende August in Marienbad im Exil ermordet. Hieran wollen wir in seiner früheren Wirkungsstätte, der Universität Hannover, erinnern.

Ich lade Sie daher ganz herzlich zu einer Gedenkveranstaltung am 29. August 2013 um 18.00 Uhr in den Hörsaal F 142 in der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Hauptgebäude) ein:

Es werden sprechen:

Begrüßung: Dr. Kay Schweigmann-Greve (Deutsch-Israelische Gesellschaft)

Vortrag: Prof. Dr. Joachim Perels

Den musikalischen Rahmen werden Stella Perewalova (Piano) und Elena Kondraschowa (Geige) bieten.

Die Gedenkveranstaltung ist auch gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung für eine Ausstellung über Leben und Werk Theodor Lessings, die aus diesem Anlass bis zum 05.09.2013 noch einmal gezeigt werden soll. Die Ausstellung wird im Foyer (AM/e001 (E056) der Universität bis zum zu sehen sein. Sie erreichen Ausstellung und Veranstaltungssaal bequem, wenn Sie den Nebeneingang an der rechten Seite des Hauptgebäudes (auf dem Weg zur Theodor-Lessing-Bibliothek der Sozialwissenschaftler) benutzen. Der Standort der Veranstaltung ist unten auf der Grafik noch einmal durch den Pfeil eingezeichnet, dort ist auch der Eingang.

Die Veranstaltung bei facebook finden Sie unter: www.facebook.com/events/1400873773463352/

Mit freundlichen Grüßen

Kay Schweigmann-Greve

LessingLUH

(auf das Bild klicken, um es zu vergrößern, copyright by Google Maps)

Samuel Salzborn zu Gast

Fußball-WM der Männer 2006 in Deutschland: Ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer, „Partypatriotismus“ überall auf den Straßen, in den Wohnzimmern und Stadien. Das sei ein „unbeschwerter Patriotismus“ so heißt es in den Feuilletons, eine „Normalisierung“ und „keine Gefahr mehr für die Welt“. „Partypatriotismus“ vielerorts in Deutschland auch 2010 beim Eurovision Song Contest, den die Hannoveranerin Lena mit ihrem Song „Satellite“ gewonnen hat.

Im Zuge dieses neu artikulierten deutschen Nationalstolzes finden aber auch andere Debatten statt. Günter Grass hat mit seiner Novelle „Im Krebsgang“ 2002 den Diskurs um deutsche Opfer im Zweiten Weltkrieg neuinszeniert. Letztes Jahr hat er dann passend dazu in seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ das iranische Atombombenprogramm verharmlost und das antisemitische Stereotyp präsentiert, dass der mehrheitlich jüdische Staat Israel den „Weltfrieden gefährde“.  Weiterlesen

DIG gründet Jugendorganisation

Gründungsveranstaltung des JuFo Hannover

Gründungsveranstaltung des JuFo Hannover

 

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hannover möchte den 65. Geburtstag Israels zum Anlass nehmen, eine eigene Jugendorganisation zu gründen. “Wir möchten mehr jungen Hannoveranern die Schönheit des Staates Israel nahebringen”, sagt Kay Schweigmann-Greve, Vorsitzender der DIG Hannover. Besonders die israelische Metropole Tel Aviv wäre mit seiner großen Kulturszene, seinem spannenden Nachtleben und dem langen Strand für junge Menschen ein interessantes Reiseziel. Dies sei noch zu wenig bekannt.

Das Junges Forum (JuFo) der Deutsch-Israelischen Gesellschaft will in Zukunft durch Projekte und Veranstaltungen für Jugendliche ab 14, die israelische Lebensart nach Hannover holen. Den Auftakt bildet eine Geburtstagsfeier zum 65. Geburtstag Israels. “Am 14. Mai wollen wir auf die Gründung Israels zurückblicken und mit Freude den Stunden gedenken, als im Stadtmuseum von Tel Aviv eine Nation geschaffen wurde”, sagt Christoph Elsner, einer der Veranstalter der Geburtstagsparty. Sein Kollege Monty Maximilian Ott ergänzt: “Mit israel-typischer Party-Musik und passenden Getränken werden wir im Kulturzentrum Faust Mittelmeer-Feeling erzeugen.”

 

Beginn: Dienstag, 14. Mai, 18.30 Uhr.
Ort: Kulturzentrum Faust, Zur Bettfedernfabrik 3, Hannover

 

Zu diesem Treffen sind israelinteressierte junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren herzlich eingeladen.

Weitere Infos gibt es auf der Website des Kulturzentrum Faust in Hannover-Linden. Gäste können sich über Facebook anmelden.

Plumpe Anti-Israel-Propaganda

Schön findet es Autorin Jennifer Nathalie Pyka, wenn sich waschechte Münchner für die Rechte der Palästinenser einsetzen. Dumm findet sie allerdings, wenn die anwesenden Aktivisten nicht nur reine, sondern sogar ziemlich ungeschickte Propaganda im Gepäck haben. Wie eine journalistische Chirurgin seziert die Israel-Kennerin Pyka die Argumentationskette der gerade auf Deutschland-Tournee befindlichen arabischen Knesset-Abgeordneten Haneen Zoabi. Dabei entlarvt sie die so eindringlich vorgetragenen Vorwürfe gegen Israel als plumpe Propaganda.

Wie kommt es zum Beispiel, dass eine Palästinenserin in einem „Apartheid-Staat“ studieren darf und dabei in Haifa und Jerusalem ihre Abschlüsse macht? Merkwürdig, die gute Frau sitzt ja zudem als demokratisch gewählte Abgeordnete neben „faschistischen“ Kollegen in der Knesset. Wie kann das sein, wo Israel doch in Frau Zoabis Welt keine Demokratie ist?

Der überaus lesenswerte Beitrag “Dahoam im Anti-Israel-Stadl” ist jetzt im deutschen Online-Debatte-Magazin “The European” erschienen.

Zwei Auszeichnungen für Stiftung EVZ

Mit Stempel und Unterschrift

Gleich zweimal durfte sich die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ am Freitag, 22. Juni, freuen. Die Website “Mit Stempel und Unterschrift” und die Lernsoftware des Portals www.zwangsarbeit-archiv.de wurden durch die Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) ausgezeichnet.

“Mit Stempel und Unterschrift” ist ein Online-Portal der Stiftung, das 30 historische Dokumente zur NS-Zwangsarbeit aus der Entschädigungspraxis zwischen 2000 und 2007 erschließt. Das Portal kombiniert Online-Werkzeuge mit Hilfsmitteln wie Handouts und Arbeitsaufträgen. Das Portal erhielt in Berlin das Comenius-Edu-Media-Siegel in der Kategorie „Didaktische Multimediaprodukte – politische, historische und zeitgeschichtliche Bildung.“

Die selbe Auszeichnung erhielt die an der Freien Universität Berlin entwickelte multimediale Lernsoftware „Zeitzeugen-Interviews für den Unterricht“. Die DVD basiert auf dem von der Stiftung EVZ initiierten Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“, einer Sammlung von fast 600 Audio- und Video-Interviews mit ehemaligen Zwangsarbeitern. Die Doppel-DVD und das Lehrerheft sind über die Bundeszentrale für politische Bildung bestellbar.
Die Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) verlieh die Auszeichnung bereits zum 17. Mal an pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch wertvolle informations- und kommunikationstechnologie-basierte Bildungsmedien.

23. Juni: Erfinder des Gaza-Rückzugs kommt nach Hannover

Vortrag und Diskussion mit dem israelischen Sicherheitsberater Dan Schueftan

„Eskalation in Nahost? – Israels Sicherheit in einer Region im Umbruch“

 

Dan Schueftan in Hannover

Dan Schueftan in Hannover

Er gilt als Erfinder des einseitigen Rückzugs Israels aus dem Gaza-Streifen. Am Samstag, 23. Juni, 18 Uhr, kommt Dan Schueftan, einer der bekanntesten Sicherheitsberater des nahen Ostens, nach Hannover. Im Haus der Region Hannover (Hildesheimer Straße 20, 30169 Hannover) hält er einen Vortrag (auf deutsch) über die Sicherheitslage Israels in unruhigen Zeiten.

Die Umbrüche in der arabischen Welt erlauben zwar die Hoffnung auf eine Ausbreitung von Demokratie und Freiheit in der Region, aktuell sind es aber vor allem radikal islamistische und anti-israelische Kräfte, die von Instabilität und Wahlen profitieren. In Ägypten dient die Hetze gegen Israel diversen Parteien und Kandidaten im Wahlkampf, der Friedensvertrag mit Israel von 1979 wurde offen in Frage gestellt. Die Sicherheitslage an der israelisch-ägyptischen Grenze ist bereits jetzt äußerst angespannt, und Israel hat mit dem Bau einer besser gesicherten Grenzanlage begonnen. Der Bürgerkrieg in Syrien birgt nicht zuletzt durch die Chemiewaffen des Assad-Regimes und islamistischen Kräften in der Aufstandsbewegung Gefahren für Israel. Auch auf den Libanon schwappt der Konflikt immer stärker über. Die Hisbollah verstärkt dort mit iranischer Hilfe die Kontrolle über das Land und verfügt über ein gegenüber dem Ende des letzten Libanonkriegs 2006 deutlich gewachsenes Raketenarsenal. Über allem schwebt die existenzielle Bedrohung durch das iranische Atomwaffenprogramm, welches bislang weder durch Sanktionen noch durch Diplomatie gestoppt werden konnte. Bei einem Versagen der Diplomatie stünde Israel vor der äußerst riskanten Entscheidung, einen Präventivschlag gegen die iranischen Atomanlagen zu führen.

Wir laden Sie herzlich ein, diese und andere Entwicklungen mit einem der international angesehensten israelischen Sicherheitsexperten zu diskutieren.

Dr. Dan Schueftan ist Direktor des Zentrums für Nationale Sicherheitsfragen an der Universität Haifa. Seit drei Jahrzehnten gehört er zu den Beratern der israelischen und anderer Regierungen. Unter anderem beriet er die Premierminister Rabin und Scharon. Er ist regelmäßig in internationalen Medien präsent, veröffentlichte zahlreiche Bücher und plädierte als einer der ersten für den 2005 vollzogenen einseitigen israelischen Rückzug aus Gaza.

Eine Veranstaltung des Mideast Freedom Forum Berlin
Unterstützt von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hannover, den Israelfreunden Norddeutschland (Arbeitskreis Hannover) und der SJD-Die Falken Bezirk Hannover

Veranstalter Dan Schueftan in Hannover 23.06.2012

 

 

 

 

 

Aygül Özkan und Stefan Schostok kommen zum Israeltag am 10. Juni

Hochrangiger Besuch hat sich zum disjährigen Israeltag in Hannover angekündigt. Sowohl die Niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan als auch der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Schostok, werden am 10. Juni, ab 15 Uhr, im Innenhof des Lister Turms mitfeiern. Darüber hinaus wird Bernd Strauch, Erster Bürgermeister, die Grüße der Stadt überbringen. Weiterlesen