Holocaustgedenkstätte Yad Vashem geschändet

JERUSALEM (inn) – Unbekannte haben in der Nacht zum Montag die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem geschändet. An mehreren Stellen fanden sich anti-israelische und anti-jüdische Graffiti. Einer der Sprüche lautete: “Hitler, danke für den Holocaust”.

Insgesamt seien mindestens zehn Slogans aufgesprüht worden, vor allem auf dem “Warschauer-Ghetto-Platz”. Avner Schalev, Vorsitzender von Yad Vashem, sagte laut der Tageszeitung “Yediot Aharonot”: “Ich bin entsetzt über diesen eklatanten Ausdruck von Hass gegenüber dem Staat und dem Zionismus. Damit wurde eine rote Linie überschritten. Ich habe den Bildungsminister über den Vorfall unterrichtet und er war ebenfalls aufgebracht.”

Mitarbeiter der Gedenkstätte hatten die Schmierereien am Montagmorgen entdeckt. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen.

Yad Vashem (“Denkmal und Name”) ist die weltweit größte und bedeutendste Gedenkstätte, die an die Vernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten erinnert und diese wissenschaftlich dokumentiert. Sie wurde 1953 mit Beschluss der Knesset gegründet.

Von: D. Nowak, Israelnetz

 

Reaktion des Vorsitzenden von Yad Vashem auf die hasserfüllten Schmierereien

Nachhaltige Eindrücke in Yad Vashem

Bereits im Jahr 2010 war ich Teilnehmer einer Studienreise nach Israel unter dem Motto „Auf den Spuren der Zukunft“. Die Eindrücke waren für mich so nachhaltig, dass ich in diesem Jahr wieder dabei sein wollte und mit mir meine Frau. Wir lernten eindrucksvoll das Land Israel mit seinen „Visionen und Visionären“ zu verstehen. Ganz praktisch haben wir immer wieder aufs Neue gespürt was David Ben-Gurion meint, als er feststellte: „Um in Israel Realist zu sein, muss man an Wunder glauben“. Diese Feststellung von David Ben-Gurion trifft jedoch nicht zu für den nachhaltigsten Eindruck, den wir von Israel als Folge des Besuches der Gedenkstätte Yad Vashem und dem Tal der Gemeinden mit nach Hause genommen haben.

Die Art und Weise, wie uns unser israelischer Begleiter Uriel Kashi diese beiden Stätten der ewigen Erinnerung nahegebracht hat kann nicht beschrieben werden, ohne ihre Nachhaltigkeit zu stören. Das kann man nicht besser machen, deshalb einfach nur DANKE!

Harald und Birgit Wirth,
Penzberg, April 2012

High Tech im Kibbuz Ketura und im Arava-Institut

Besonders  interessant und lehrreich waren die Kibbutz-Aufenthalte anlässlich unserer Bildungs- und Studienreise. Bleibend war mein Eindruck vom Kibbutz Ketura, der 1973 von jungen amerikanischen Zionisten unmittelbar an der jordanischen Grenze in der Negev-Wüste gegründet wurde. Die etwa 300 Kibbutz-Bewohner (Mitglieder, Kinder und Gast-studenten/innen) verbreiten Lebensfreude. Sie wohnen in kleineren raümlichen Hütten oder eingeschossigen Häusern, die überwiegend mit Vorgärten oder gemütlichen Grillecken ausgestattet sind.

Eine stattliche Kuhherde und ausgedehnte Dattelplantagen zeugen davon, dass die Landwirtschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert genießt. Die Bewohner haben sich jedoch auch neue Erwerbsquellen erschlossen, die ein hohes Maß an Ideenreichtum und Innovationskraft erkennen lassen: Eine großflächige, von der Firma Siemens errichtete Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von fünf Megawatt nutzt die Sonnenbestrahlung der Wüste und liefert energiefreundlichen Strom, in einer Algenfarm wird mit einem Filtrationssystem ein hochwertiger natürlicher Farbstoff (Astaxanthin) gewonnen, der insbesondere in der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie zur Anwendung gelangt.

Der Kibbuz ist auch Sitz des Arava-Instituts für ökologische Studien in dem jeweils für ein Jahr 35 Studenten/innen aus aller Welt ausgebildet und unterrichtet werden. Das Gemeinschaftsgefühl steht dabei im Vordergrund und erhält dadurch einen besonderen Anreiz, dass arabische und jüdische Studenten gemeinsam versuchen, die schwierige Lebenssituation in der Wüste mit umweltorientierten Forschungsansätzen und Lösungsvorschlägen zu verbessern. Ausgewählte Projekte befassen sich u.a. mit der sparsamen grenzüberschreitenden Wassernutzung, dem effizienten Einsatz erneuerbarer Energien, der nachhaltigen Bodennutzung und Landwirtschaft, der Umwelterziehung sowie langfristigen sozio- ökologischen Untersuchungen. Wie uns die geschäftsführende Direktorin des Instituts, Frau Miriam Sharton, und zwei Studentinnen darlegten, wird auch auf die Unterweisung friedenspolitischer Zusammenhänge besonderen Wert gelegt. Seit Gründung des Instituts im Jahr 1996 haben schon über 400 Studenten/innen diese hervorragende Ausbildungsmöglichkeit genutzt und bilden heute mit ihren Berufsfeldern ein Netzwerk, das eine außerordentliche ökologische und friedensstrategische Ausstrahlung widerspiegelt.

Inmitten von Ketura steht ein kleines, von einem feingeschmiedeten Eisengitter umgebenes Dattelbäumchen mit dem Namen Methusalem. Es erwuchs aus einem uralten Kern, der auf der historischen Festungsanlage Massada am Toten Meer gefunden wurde und aufgrund der dortigen besonderen Klimabedingungen erneut zum Leben erweckt werden konnte. Das Bäumchen verkörpert eine 2000-jährige Geschichte, hat die Diaspora des Judentums überlebt und ist ein einzigartiges Symbol für die Resistenz und Lebenskraft der Natur und die sehr anerkennenswerte nachhaltige Umwelt- und Friedensausrichtung des Arvara-Instituts.

Jochem Schäfer

 

 

Gauck: “Vergiss nicht! Niemals.”

Folgende Worte schrieb Bundespräsident Joachim Gauck in das Gästebuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem:

«Wenn du hier gewesen bist, sollst du wiederkommen. Zuerst nur: die
Flut der Gefühle, erschrecken vor dem Ausmaß des Bösen, mitleiden,
mitfühlen, trauern – wegen eines einzigen Kinderschicksals oder wegen
der Millionen unschuldiger Opfer.

Und wiederkommen sollst du, weil auch du wissen kannst: Namen der
Opfer – wieviele kennst du? Namen der Täter – deutsche zumeist –
Verursacher, Vollstrecker, auch Namen von Schreckensorten wirst du
dir einprägen und wirst erschrecken vor dem brutalen Interesse von
Herrenmenschen.

So wirst du dann hier stehen und dein Gefühl, dein Verstand und
dein Gewissen werden dir sagen: Vergiß nicht! Niemals. Und steh zu
dem Land, das hier derer gedenkt, die nicht leben durften.»

Joachim Gauck

Studienreise 2012:
Visionen und Visionäre oder
die Wüste als Wiege der Nation?

Die Teilnehmenden der Studienreise waren fasziniert von den abwechslungsreichen Landschaften und den Menschen mit unterschiedlichster Couleur, die das multikulturelle Kaleidoskop der israelischen Gesellschaft prägen. “Alle Israelis nehmen teil an einem einzigartigen historischen Experiment, das noch lange nicht gelungen und auch noch nicht gescheitert ist. Das macht ihre Geschichte so spannend”, meint der Historiker und Publizist Tom Segev.

“Ende des Zionismus” oder auch “Post-Zionismus” sind Schlagworte, die heute in der Welt und in Israel selber diskutiert werden. In der Wirtschaftswissenschaft wird Israel als “Start-up Nation” bezeichnet – ein moderner Ausdruck, der den Mut zur Neugründung des Staates vor über 60 Jahren und seine bis heute anhaltende Bereitschaft, sich täglich neu zu erfinden, auf das beste beschreibt. Eine besondere Rolle spielt dabei die Negevwüste, sie nimmt sechzig Prozent des Staates Israel ein, beherbergt aber nur knapp zehn Prozent der Bevölkerung, allerdings mit steigender Tendenz.

“Die Wüste ist die Wiege unserer Nation, gefährdet, empfindlich und voller Möglichkeiten”, sagte David Ben Gurion und forderte seine Volksgenossen unermüdlich auf, in die Wüste zu ziehen. Mit 67 Jahren erfüllte er sich schließlich seinen Traum, zog selbst nach Sde Boker.

Es sind die “modernen Zionisten”, vom Idealismus getriebene und geprägte High-Tech-Pioniere, die sich mit ihrer “Go South”-Ideologie auf den “Alten” (Ben Gurion) beziehen. Welche Strategien werden genutzt um die Vision vom Leben in der Wüste zu verwirklichen? Welche Ideen werden hier umgesetzt, welche innovativen Technologien eingesetzt? Hautnah und aus erster Hand, mit den Menschen vor Ort, wollten wir ergründen, was es bedeutet heute als moderner Zionist in der Wüste zu (über)leben.

Impressionen von der DIG-Israelreise 2012

 

Die Teilnehmer der werden in loser Folge Ausschnitt der vielfältigen Eindrücke, die wir während dieser Reise gewonnen haben, hier veröffentlichen. Damit versuchen wir ein breites Bild des Staates Israel und seiner Menschen zu zeigen. Diese Berichte können nicht umfassend sein, sondern werden je nach Meinung der jeweiligen Autoren, einen bestimmten Aspekt, der ihnen wichtig erschien, widerspiegeln.

Liste der Berichte von der Studienreise

  1. Beginnen wollen wir mit unserem Besuch bei Ulrich Sahm, der als freier Journalist bereits seit etwa 40 Jahren aus Israel für deutschsprachige Medien berichtet. Mit humorvollen bis sarkastischen aber auch nachdenklichen Worten fasst er selbst unseren Besuch zusammen. Er trifft damit auch die Stimmung, die wir im Hause Sahm empfunden haben. Zum Text von Ulrich Sahm.
  2. Die Fähigkeiten der High-Tech-Nation Israel haben wir im Kibbuz Ketura und im Arava-Institut kennengelernt. Zum Text.
  3. Der Besuch in Yad Vashem war für die gesamte Reisegruppe sehr beeindruckend. Zum Text.
  4. Im Jordan River Village werden kranke Kinder betreut. Zum Text.
  5. Auf dem Gipfel von Tell el Ful. Zum Text.

DIG-Hannover zu Besuch bei Ulrich Sahm in Jerusalem

Wie das bei Korrespondenten nun einmal ist, erhielt die Gruppe erst einmal ein brühwarmes Gericht aufgetischt, nämlich das Allerneueste und in diesem Fall vielleicht eher das „Allerletzte“. Günter Grass hatte ein Gedicht veröffentlicht….

Dann gingen wir über zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens. Die Gruppe war nämlich zum Essen gekommen. Dachte sie. Denn Sahm erklärte erst einmal, wenige Tage vor Ostern, dass doch Fasten das höchste aller Gefühle der ach so frommen Menschen in diesem Heiligen Land sei. Lauter Unmut kam auf… Doch Sahm erklärte, dass bei Christen, Juden und Moslems – welch Glück und Wonne – das Fast auch immer mit Schlemmern verknüpft ist.

Also reichte Sahm einem Teilnehmer eine Ramadan-Trompete, damit der mit schrecklich falschen Tönen das Zeichen zum Essen geben möge.

Es begann mit dem Fasten- Brechen – Essen sephardischer Juden, 1492 aus Spanien vertrieben. Ein Toast mit Olivenöl und „Zaatar“, ein typisch orientalisches Kräutergemisch auf der Basis von Ysop. (Jesus erhielt den Schwamm mit Essig am Kreuz mit einer „Stange aus Ysop“ gereicht.) Sahm erzählte dazu schnell einen geschmacklosen Witz und ging gleich zur großen Politik über, nämlich dem „Kern des Nahostkonflikts“. Dazu hielt er eine echte Kichererbse hoch. Denn es geht weder um Land, Religion oder Politik, sondern vor allem um die „Ehre“. Kurz: Die Palästinenser haben den Humus (Kichererbsenbrei) erfunden und zur Nationalspeise erhoben. Dann kamen die Juden, fanden den Humus köstlich, stellten ihn industriell her und verkauften ihn als „israelische Nationalspeise“. Die Palästinenser rannten zur UNO, zur Welternährungsorganisation, wollten sich „ihren“ Humus patentieren lassen, blitzten wie üblich ab, und waren ebenso wie üblich in tiefster Seele beleidigt. Die Araber im Libanon wollten im Humus-Krieg ein Zeichen setzten, produzierten eine Tonne Brei und erhielten eine Eintragung bei Guinness. Die Israelis griffen diese Fehde auf. In Abu Gosch liehen sie sich eine Satellitenschüssel aus und füllten sie mit zwei Tonnen Humus. Um mit Grass zu reden: Da sieht man mal wieder, wie die Israelis die größte Gefahr für den Weltfrieden sind.

Derweil konnte Sahm sich nicht verkneifen, dass er doch mütterlicherseits eigentlich aus dem Hannöverschen stamme. Allgemeines Staunen in der Gruppe. Nun ja. Sein Urgroßvater war noch Baron in Hastenbeck bei Hameln und sein Großonkel stammt aus Bodenwerder. Allgemeines Gelächter….

Sahm behauptete dann, dass sein selbst hergestellter Humus noch besser sei als der Palästinenser oder Israelis. Zum Beweis hatte er eine große Schüssel mit bio-organischem Selbstportrait bereitet, hoch gehalten und erklärt: „Fotografieren ist erlaubt“.

Stundenlang erklärte Sahm dann, was „Koscher“ bedeutet, und fragte die Gruppe anzüglich, wie denn das „erste Gebot“ in der Bibel laute. Tja: Seid fruchtbar und mehret Euch, und nicht etwa „Du sollst nicht ehebrechen“ oder ähnliches. Dann behauptete Sahm aufgrund rabbinischer Quellen, dass das Huhn kein Fleisch habe, weil seine Mutter keine Milch habe. Und völlig lächerlich machte er sich mit der Behauptung, stinkende weiße Steine bei einer 3000 Jahre alten Ausgrabungsstätte aufgehoben und mitgenommen haben zu lassen. Tatsächlich stanken seine weißen Steine aus getrockneter Ziegenmilch, die er zum Riechen rumgehen ließ, und hätten tatsächlich 3000 Jahre alt sein können. Ein kurzer Hinweis auf seine Gene – die des Barons Münchhausen – bewahrten ihn davor, für völlig unseriös gehalten zu werden.

Was es an dem Abend gab, ist hier einzusehen. Den Leuten hat es jedenfalls geschmeckt. Es gab nicht einen Bur unter ihnen, der nit fret, wat er nit kennt. Maischberger Salat und dann noch Mousse au Chocolat.

Das allerwichtigste war natürlich dann ich höchst ernsthafte Diskussion zur politischen Lage.

Zu den üblichen Schlagworten gehörten Frieden, Lösung, Siedlungen, Palästinenser und Iran.

In Kürze hier einige der Kommentare Sahms:

  1. Frieden: Frieden? Wieso sind eigentlich die Europäer unfähig zu einem formalen Frieden nach Weltkrieg II, glauben aber, von anderen Völkern, etwa in Nahost, derartiges fordern zu dürfen? So wie es in Europa halt tolle „friedliche Verhältnisse“ auch ohne Frieden gibt, gibt es die seit 4 Jahren auch zwischen Israel und dem Westjordanland (und letztlich sogar zwischen Israel und Syrien!) Und wer glaubt, den Menschen in Nahost „Vorschriften“ machen zu können, in der Form von Floskeln wie „Land für Frieden“ oder „Zwei-Staaten-Lösung“, ohne aber die Verantwortung zu übernehmen, wenn mal etwas schief geht, weil dieses oder jenes Detail nicht bedacht worden ist, der kann nicht als aufrichtig betrachtet werden. Grundsätzlich sollte man es den Menschen in Nahost überlassen, ob und wie sie ihr Zusammenleben gestalten wollen. Zu jedem Lösungsvorschlag könnte Sahm mindestens hundert wohlbegründete Einwände hervorbringen, was nicht mit Pessimismus gleichzusetzen ist, sondern eher mit Realismus. Die Region ist sehr dynamisch, siehe Syrien oder Ägypten, mit dem nun schon 30 Jahre ein kalter Frieden hält, der jetzt aber fraglich werden könnte, während Israel ausgerechnet mit dem feindseligen Syrien über die ruhigste Grenze überhaupt verfügt.
  2. Zwei-Staaten-Lösung: Bei genauem Hinschauen sind es heute allein die Israelis, die an dieser Lösung wirklich interessiert wären, vor allem, um die jüdische Mehrheit in ihrem Land zu wahren. Solange aber Israelis und Palästinenser Forderungen aufstellen, die mal die eine, mal die andere Seite partout nicht akzeptieren kann (Siedlungen, Rückkehrrecht für 5,5 Millionen  pal. Flüchtlinge nach Israel, Entmilitarisierung, Spaltung der Palästinenser, Jerusalem und vieles mehr), ist ein Abkommen nicht in Sicht. Also arrangiert man sich, zum Beispiel mit einer gemeinsamen Währung ähnlich wie in Europa.
  3. Siedlungen: Das Thema ist sehr vielschichtig und lässt sich nicht mit dem relativ neuen „völkerrechtlich illegal“ als juristisches Problem abtun. Deren Entstehung hängt auch mit der arabischen Weigerung zusammen, mit Israel (damals) über Frieden zu reden. Es gibt Sicherheitsfragen und ideologische Argumente auf beiden Seiten. Angesicht der zahlreichen anderen Probleme im Nahen Osten klingt es völlig übertrieben, allein die Siedlungen als Haupthindernis für einen Frieden in Nahost zu halten, zumal Israel schon zweimal 1982 und 2005 gezeigt hat, dass es durchaus fähig ist, Siedlungen auch zu räumen.
  4. Die Palästinenser befinden sich wegen der Spaltung in Hamas und Fatah, Westjordanland und Gaza in einer ziemlichen Zwickmühle. Wegen des Wahlsiegs der Moslembrüder in Ägypten wird die Hamas jetzt am kurzen Zügel gehalten! Das Hamas-Bündnis mit Iran zerbricht. Die arabische Welt ist mit sich selber beschäftigt, weshalb die Palästinenser in schwere Finanznöte geraten sind.
  5. Iran: Die Drohungen des Iran gegen Israel, das Atomprogramm, die Zentrifugen und das demonstrative Testen von Trägerraketen bedeuten für Israel eine unerträgliche Gefahr. Deshalb übt Israel seit etwa 15 Jahren erheblichen diplomatischen Druck auf die USA und andere Länder aus, Iran zu stoppen. Mit Erfolg, siehe Sanktionen. Sahm hält einen israelischen Militärschlag gegen Iran, wie er seit mindestens 6 Jahren in den europäischen Medien in unverantwortlicher Weise und ohne echte Grundlage herbeispekuliert wird, für unwahrscheinlich, teilweise aus rein praktischen Gründen (feindliche Länder auf dem Weg und zu große Entfernung). Die Amerikaner zusammen mit arabischen Staaten hätten viel bessere Möglichkeiten und ohnehin ein viel größeres und unmittelbares Interesse daran.

http://www.n-tv.de/politik/dossier/Eine-Raeuberpistole-article207060.html

Israel Gastland bei Drachenbootrennen auf dem Maschsee

Für mehr Toleranz wirbt die Initiative “Wir sitzen alle in einem Boot“. Und das sehr anschaulich. Denn wie schon im vergangenen Jahr veranstalten die beiden Madsack-Mitarbeiter Werner Hohlbein und Hanno Saade auch 2012 wieder ein Drachenbootrennen auf dem schönen Maschsee. Gastland ist in diesem Jahr Israel.

“Als 2006 nach den Mohammed-Karikaturen in der syrischen Hauptstadt Damaskus die dänische Botschaft gestürmt und angezündet wurde, forderten religiöse Fanatiker den Religionskrieg. Das hat mich total wach gerüttelt. Glücklicherweise fand ich mit Herrn Dr. Hanno Saade einen Gleichgesinnten ebenfalls aus dem Hause der Verlagsgesellschaft Madsack. So fassten wir beide gemeinsam den Entschluss: Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn sich Menschen unterschiedlichsten Glaubens gegenseitig umbringen. Wir müssen etwas dagegen tun!”, schreiben die beiden Initiatoren in einem Brief über den Beginn ihrer Idee.

Einladung zum Drachenbootrennen

Programm Drachenbootrennen

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