Israeltage LUH 2014

Auch im Jahr 2014 gibt es wieder die Israeltage an der Leibniz Universität Hannover, die erneut vom Jungen Forum der DIG Hannover organisiert werden. Wie schon im letzten Jahr erwarten wir wieder zahlreiche Besucherinnen und Besuchern um nach den Vorträgen der Referenten gemeinsam diskutieren zu können. Der Besuch von allen Veranstaltungen ist kostenfrei und für alle Interessierten offen.

Mo, 24.11
19h Vortrag von Dündar Kelloglu (Rechtsanwalt, Hannover)
“Ist ISIS eine Erfindung des Mossad? – Überlegungen zum Bild
vom IS in der arabisch-islamischen Öffentlichkeit”
Hörsaal B305, Gebäude 1101, Welfengarten 1 (Hauptgebäude)

Di, 25.11
19h Vortrag von Jörg Rensmann (Mideast Freedom Forum Berlin)
“Israel ist immer schuld!? – Israel in deutschen Schulbüchern”
Hörsaal B305, Gebäude 1101, Welfengarten 1 (Hauptgebäude)

Mi, 26.11
19h Buchvorstellung von Stephan Grigat (Universität Wien)
“Die Einsamkeit Israels – Zionismus, die israelische Linke und die iranische Bedrohung”
Hörsaal F128, Gebäude 1101, Welfengarten 1 (Hauptgebäude)

Do, 27.11
19h Vortrag von Michael Spaney (Mideast Freedom Forum Berlin)
“»Das Tor zur Hölle ist aufgestoßen« – Der Gazakrieg Sommer 2014”
Hörsaal B305, Gebäude 1101, Welfengarten 1 (Hauptgebäude)

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die antisemitischen Parteien oder Organisationen angehören, der antisemitischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vortrag und Diskussion mit Jörg Rensmann am 16.10

BeitragsbildNakba

Zum “Mythos Nakba” wird Jörg Rensmann am 16.10 im Künstlerhaus Hannover bei der DIG Hannover zu Gast sein.

Er hält einen Vortrag, der sich mit dem palästinensischen “Narrativ” über die Entstehung des Staates Israel auseinandersetzt und es mit den historischen Fakten konfrontiert.

Im Anschluss bleibt Zeit für eine Diskussion. Sie sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Das Plakat finden sie hier: Flyer Rensmann

16. Oktober 2014 – 18:30

Künstlerhaus Hannover

Gemeinsame Erklärung des Jungen Forums der DIG AG Hannover und der Jusos Niedersachsen

Auch 66 Jahre nach der Gründung Israels gilt: Antisemitismus bekämpfen, immer und überall!

Gemeinsame Presseerklärung der Jusos Niedersachsen und des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Hannover anlässlich des 66. Gründungstages Israels und des aktuell grassierenden Antisemitismus: …

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Pressemitteilung zum Tod von Ariel Sharon

Der “strahlende Held” hat seinen letzten Kampf verloren.
Zum Tod des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon.

 

Von Reinhold Robbe

 

Eine der markantesten politischen Führungspersönlichkeiten Israels ist tot. Ariel Scharon hat seinen langen letzten Kampf verloren. Nachdem der einstige israelische Ministerpräsident vor etwa acht Jahren in ein Koma fiel, hat er das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Ariel Scharon gehörte zweifellos zu den Politikern Israels, die man als wirkliche Pioniere bezeichnen darf. In Israel geboren, kämpfte er im Untergrund bereits gegen die britische Besatzung und die Araber. Später profilierte er sich als Offizier in der Armee und nahm an allen wichtigen Schlachten des noch jungen Staates teil. Hier erwarb er sich auch den Ruf eines furchtlosen Kämpfers. Seine Rolle im Libanon-Krieg hingegen war nicht unumstritten, was seiner Popularität beim eigenen Volk aber nicht schadete. In seinen späteren politischen Ämtern profitierte Scharon von dem Ruf, den er sich als General erworben hatte.

Scharon war Zeit seines Lebens stolz darauf, als Hardliner und Falke zu gelten. Er wusste seine taktischen Begabungen als ehemaliger militärischer Führer geschickt für seine politische Karriere zu nutzen. Als Konservativer ließ Scharon nie einen Zweifel an seinem Leitmotiv, nämlich sein Land mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Um so überraschter reagierte man in Israel und in der Welt über den von Scharon zu verantwortenden Rückzug aus Gaza-Streifen nach 38jähriger militärischer Kontrolle. Aber auch diese radikale politische Wende seiner Politik änderte nichts an seiner Popularität. Für die überwiegende Mehrheit in Israel zählt Ariel Scharon zu den wichtigsten Persönlichkeiten des jüdischen Staates. Für die meisten wird er – ungeachtet aller Widersprüche in seinem Leben – der “strahlende Held” bleiben.