Hamed Abdel-Samad am 19.05 in Hannover

19.05.2014 um 18 Uhr in Raum B302 im Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1:

Hamed Abdel-Samad ist einer der international wichtigsten Kritiker des politischen Islam, zumal des Islamismus. Seine Autobiographie “Mein Abschied vom Himmel” und seine inzwischen eingetroffene Prognose eines Umbruchs im Nahen Osten “Der Untergang der islamischen Welt” haben ihm massive Kritik in islamischen Ländern eingebracht. Für die These vom faschistoiden Charakter des Islamismus wurde gegen ihn 2013 ein religiös legitimierter Mordaufruf, eine Mord- Fatwa, verhängt.

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“Antisemitismus in der Türkei” mit Dündar Kelloglu am 24.04

Am 24.04.2014, 19 Uhr im Freizeitheim Linden:

Die Türkei wird seit dem Jahr 2002 von der islamisch-konservativen 
Partei AKP unter Recep Tayyip Erdogan regiert.
 Die AKP ist bemüht, die Türkei mit neuosmanischen Tendenzen zu einer 
Regionalmacht zu formen. Um in den arabischen
Ländern an Einfluss zu gewinnen, führt die Türkei eine antiisraelische 
Politik.

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Pressemitteilung zum Tod von Ariel Sharon

Der “strahlende Held” hat seinen letzten Kampf verloren.
Zum Tod des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon.

 

Von Reinhold Robbe

 

Eine der markantesten politischen Führungspersönlichkeiten Israels ist tot. Ariel Scharon hat seinen langen letzten Kampf verloren. Nachdem der einstige israelische Ministerpräsident vor etwa acht Jahren in ein Koma fiel, hat er das Bewusstsein nicht wiedererlangt. Ariel Scharon gehörte zweifellos zu den Politikern Israels, die man als wirkliche Pioniere bezeichnen darf. In Israel geboren, kämpfte er im Untergrund bereits gegen die britische Besatzung und die Araber. Später profilierte er sich als Offizier in der Armee und nahm an allen wichtigen Schlachten des noch jungen Staates teil. Hier erwarb er sich auch den Ruf eines furchtlosen Kämpfers. Seine Rolle im Libanon-Krieg hingegen war nicht unumstritten, was seiner Popularität beim eigenen Volk aber nicht schadete. In seinen späteren politischen Ämtern profitierte Scharon von dem Ruf, den er sich als General erworben hatte.

Scharon war Zeit seines Lebens stolz darauf, als Hardliner und Falke zu gelten. Er wusste seine taktischen Begabungen als ehemaliger militärischer Führer geschickt für seine politische Karriere zu nutzen. Als Konservativer ließ Scharon nie einen Zweifel an seinem Leitmotiv, nämlich sein Land mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Um so überraschter reagierte man in Israel und in der Welt über den von Scharon zu verantwortenden Rückzug aus Gaza-Streifen nach 38jähriger militärischer Kontrolle. Aber auch diese radikale politische Wende seiner Politik änderte nichts an seiner Popularität. Für die überwiegende Mehrheit in Israel zählt Ariel Scharon zu den wichtigsten Persönlichkeiten des jüdischen Staates. Für die meisten wird er – ungeachtet aller Widersprüche in seinem Leben – der “strahlende Held” bleiben.

Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag Theodor Lessings

Theodor  Lessing wenige Tage vor seiner Ermordung auf dem 18. Zionistenkongress  in Prag.

Theodor
Lessing wenige Tage vor seiner Ermordung auf dem 18. Zionistenkongress
in Prag.

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Israelischen Gesellschaft,

vor achtzig Jahren wurde Theodor Lessing von den Nationalsozialisten aus Hannover vertrieben und Ende August in Marienbad im Exil ermordet. Hieran wollen wir in seiner früheren Wirkungsstätte, der Universität Hannover, erinnern.

Ich lade Sie daher ganz herzlich zu einer Gedenkveranstaltung am 29. August 2013 um 18.00 Uhr in den Hörsaal F 142 in der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Hauptgebäude) ein:

Es werden sprechen:

Begrüßung: Dr. Kay Schweigmann-Greve (Deutsch-Israelische Gesellschaft)

Vortrag: Prof. Dr. Joachim Perels

Den musikalischen Rahmen werden Stella Perewalova (Piano) und Elena Kondraschowa (Geige) bieten.

Die Gedenkveranstaltung ist auch gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung für eine Ausstellung über Leben und Werk Theodor Lessings, die aus diesem Anlass bis zum 05.09.2013 noch einmal gezeigt werden soll. Die Ausstellung wird im Foyer (AM/e001 (E056) der Universität bis zum zu sehen sein. Sie erreichen Ausstellung und Veranstaltungssaal bequem, wenn Sie den Nebeneingang an der rechten Seite des Hauptgebäudes (auf dem Weg zur Theodor-Lessing-Bibliothek der Sozialwissenschaftler) benutzen. Der Standort der Veranstaltung ist unten auf der Grafik noch einmal durch den Pfeil eingezeichnet, dort ist auch der Eingang.

Die Veranstaltung bei facebook finden Sie unter: www.facebook.com/events/1400873773463352/

Mit freundlichen Grüßen

Kay Schweigmann-Greve

LessingLUH

(auf das Bild klicken, um es zu vergrößern, copyright by Google Maps)