Israel Gastland bei Drachenbootrennen auf dem Maschsee

Für mehr Toleranz wirbt die Initiative “Wir sitzen alle in einem Boot“. Und das sehr anschaulich. Denn wie schon im vergangenen Jahr veranstalten die beiden Madsack-Mitarbeiter Werner Hohlbein und Hanno Saade auch 2012 wieder ein Drachenbootrennen auf dem schönen Maschsee. Gastland ist in diesem Jahr Israel.

“Als 2006 nach den Mohammed-Karikaturen in der syrischen Hauptstadt Damaskus die dänische Botschaft gestürmt und angezündet wurde, forderten religiöse Fanatiker den Religionskrieg. Das hat mich total wach gerüttelt. Glücklicherweise fand ich mit Herrn Dr. Hanno Saade einen Gleichgesinnten ebenfalls aus dem Hause der Verlagsgesellschaft Madsack. So fassten wir beide gemeinsam den Entschluss: Wir können nicht tatenlos zusehen, wenn sich Menschen unterschiedlichsten Glaubens gegenseitig umbringen. Wir müssen etwas dagegen tun!”, schreiben die beiden Initiatoren in einem Brief über den Beginn ihrer Idee.

Einladung zum Drachenbootrennen

Programm Drachenbootrennen

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Virtueller Alstadtbummel durch Jerusalem

Für die meisten Besucher Israels ist der Bummel durch die Altstadt von Jerusalem ein ganz besonderes Erlebnis. Wer aus Tel Aviv, der westlichen Partymetropole, kommt und durch das Damaskus-Tor schreitet, betritt eine völlig andere Welt. Israelfreunde, die in der Diaspora den nächsten Urlaub im gelobten Land entgegensehnen, haben nun die Möglichkeit die Vorfreude mit einem virtuellen Rundgang durch die Altstadt von Jerusalem zu steigern. Google Streetview ist nun auch in den engen Gassen unterwegs gewesen. Übrigens auch in Tel Aviv und anderen israelischen Städten. Das Bild zeigt den Österreichischen Hospiez – hier gibt es nicht nur eine herrliche Aussicht für alle Interessierten, sondern auch kostengünstige und saubere Unterkünfte.

 


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Hannover: Antrittsvorlesung von Rabbiner Lengyel

Unter dem Titel “Mein Weg als Rabbiner” wird Rabbiner Dr. Gábor Lengyel am Mittwoch, 2. Mai 2012, seine Antrittsvorlesung an der Leibniz-Universität Hannover (Institut für Theologie und Religionswissenschaft) halten.

Rabbiner Dr. Gábor Lengyel wurde 1941 in Budapest geboren, wanderte 1956 nach Israel aus, ging dort zur Schule und diente in der Armee. 1965 kam er nach Deutschland, um an der TU Braunschweig zu studieren. Nach seinem Studium war er 32 Jahre in der Industrie tätig. Zugleich engagierte er sich in den jüdischen Gemeinden und im christlich-jüdischen Gespräch in Niedersachsen. Nach seiner Pensionierung nahm er ein weiteres Studium auf: am Rabbinerseminar in Budapest und am Abraham Geiger Kolleg in Berlin. Er promovierte über die moderne Rabbinerausbildung in Deutschland und Ungarn im 20. Jahrhundert in Budapest und wurde vom Geiger Kolleg ordiniert. In seiner Antrittsvorlesung wird er über jüdisches Leben und jüdischen Glauben anhand seines Lebenswegs berichten.

Datum: Mittwoch, 02.05.2012
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Leibniz-Universität Hannover, Schloßwenderstr. 1, 30159 Hannover, Raum 105

Waldorfschule Bothfeld: “Anatevka” auf jiddisch

Die 10. Klasse der Freien Waldorfschule Bothfeld bringt “Anatevka” auf die Bühne. Vielleicht zum ersten Mal überhaupt in Deutschland wird dabei dieses Musical, das ja auf der Erzählung „Tewje, der Milchiker“ des großen jiddischen Dichters Scholem Alejchem (1859-1916) aufbaut, hier in einer Klezmer-Fassung mit jiddischen Liedtexten vorgeführt. Daher ist es eine besondere Gelegenheit nicht nur mitzuerleben, was mit viel Herzblut von Jugendlichen erarbeitet wurde, sondern auch dies vielgespielte Stück einmal in einer anderen Gestalt zu sehen und einer kleinen Hommage an das jiddische Theater beizuwohnen.

In einer vierwöchigen Intensivepoche haben die Jugendlichen daneben Grundlagen zur Geschichte und Kultur des Judentums erarbeitet, so wird es zusätzlich zu der Aufführung eine kleine Einführungs-Ausstellung zum Thema „Judentum und jiddische Sprache“ geben. Diese wird an den Tagen der Vorführungen jeweils um 18.30 Uhr geöffnet.

Aufführungen:

Freitag, 20 April, 19.30 Uhr

Samstag, 21.April, 19.30 Uhr

Sonntag, 22. April, 19.30 Uhr