DIG gründet Jugendorganisation

Gründungsveranstaltung des JuFo Hannover

Gründungsveranstaltung des JuFo Hannover

 

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Hannover möchte den 65. Geburtstag Israels zum Anlass nehmen, eine eigene Jugendorganisation zu gründen. “Wir möchten mehr jungen Hannoveranern die Schönheit des Staates Israel nahebringen”, sagt Kay Schweigmann-Greve, Vorsitzender der DIG Hannover. Besonders die israelische Metropole Tel Aviv wäre mit seiner großen Kulturszene, seinem spannenden Nachtleben und dem langen Strand für junge Menschen ein interessantes Reiseziel. Dies sei noch zu wenig bekannt.

Das Junges Forum (JuFo) der Deutsch-Israelischen Gesellschaft will in Zukunft durch Projekte und Veranstaltungen für Jugendliche ab 14, die israelische Lebensart nach Hannover holen. Den Auftakt bildet eine Geburtstagsfeier zum 65. Geburtstag Israels. “Am 14. Mai wollen wir auf die Gründung Israels zurückblicken und mit Freude den Stunden gedenken, als im Stadtmuseum von Tel Aviv eine Nation geschaffen wurde”, sagt Christoph Elsner, einer der Veranstalter der Geburtstagsparty. Sein Kollege Monty Maximilian Ott ergänzt: “Mit israel-typischer Party-Musik und passenden Getränken werden wir im Kulturzentrum Faust Mittelmeer-Feeling erzeugen.”

 

Beginn: Dienstag, 14. Mai, 18.30 Uhr.
Ort: Kulturzentrum Faust, Zur Bettfedernfabrik 3, Hannover

 

Zu diesem Treffen sind israelinteressierte junge Menschen zwischen 14 und 35 Jahren herzlich eingeladen.

Weitere Infos gibt es auf der Website des Kulturzentrum Faust in Hannover-Linden. Gäste können sich über Facebook anmelden.

Wo bleibt das Grass-Gedicht?

(c) DIG Hannover

(c) DIG Hannover

 

 

Wir hätten da einen Vorschlag:

Günter wo bleibt Dein Gedicht?

Warum schwiegst du, verschweigst zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt und in Reden und Paraden aggressiv
angedroht wird?

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
das der Maulheld in Pjönjang seinem unterjochten
und zum organisierten Jubel gelenkten
Volk, den Brüdern und Schwersten in Südkorea und den USA
lautstark androht.

Doch warum untersagst Du Dir
dieses Land beim Namen zu nennen,
in dem ganz offen – keineswegs geheim gehalten –
nukleares Potential in Stellung gebracht wird?

Weil hier nicht mit letzter Tinte die Heimat so vieler
Überlebender unserer Verbrechen als das
denunziert werden kann was wir waren – als Täter?
Weil Koreaner dir egal sind und Amerikaner keine Opfer?

Dein böses, Israel verleumdendes Gedicht
folgt aus innerem Zwang, aus lebenslang verdrängter
Verstrickung. Dein heutiges Schweigen zeigt:
Du hast zur Welt wie sie ist nichts mehr zu sagen.

 

Mehr Infos auf Facebook

Die Karikatur zusammen mit einem Gedichtvorschlag finden Sie hier als PDF-Download

 

 

 

Israel-Reise von DIG und KAS

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Wiesbaden und die DIG Arbeitsgemeinschaft Frankfurt bieten im März 2013 eine gemeinsame Reise nach Israel an. Zwischen dem 14. und 19. März stehen nicht nur Besichtigungen in Jerusalem und Tel Aviv, sondern auch zahlreiche Gespräche zur aktuellen Situation in Israel und ein Besuch in Ramallah auf dem Programm.

Es besteht zudem die Möglichkeit, die Reise bis zum 24. März zu verlängern. An den fünf Verlängerungstagen sind Besichtigungen im Süden Israels geplant. Angeboten werden unter anderem ein Besuch des Ahava-Kosmetik-Werks am Toten Meer und eine Führung auf die Festung Massada. Ferner werden ein Kibbuz, ein Beduinen-Dorf und die Negev-Heimstätte von Ben Gurion besichtigt.

Auf der Website der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Frankfurt finden Sie das Reiseprogramm sowie ein Anmeldeformular mit weiteren Informationen zu Reisebedingungen und Preisen (jeweils im PDF-Format).

Dinkla: “Bindeglied zwischen Deutschland und Israel”

Der Präsident des Niedersächsischen Landtags, Hermann Dinkla, hat die Delegierten der ordentlichen DIG-Hauptversammlung im Parlament in Hannover empfangen. In seiner Rede betonte er vor allem die Bedeutung des Jugendaustausches zwischen Niedersachsen und Israel. Dazu versprach er: “Auch in Zukunft wird Deutschland, wird Niedersachsen fest an der Seite Israels stehen als ein treuer und verlässlicher Partner und Freund.” Unter den Anwesenden Gästen waren auch die Abgeordneten Swantje Hartmann (CDU), Stefan Schostok (SPD), Christian Grascha (FDP) und Helge Limburg (Grüne). Die Linkspartei hatte keinen Vertreter geschickt. Wir veröffentlichen hier mit Genehmigung des Landtagspräsidenten die schriftliche Fassung seiner Rede. Es gilt – wie üblich – das gesprochene Wort. Weiterlesen