Zum Schulanfang Raketen auf Israel

Mann mit Quassam-Rakete

Mann mit Quassam-Rakete

In Israel hat heute das Schuljahr begonnen. Für die Schülerinnen und Schüler im Süden des Landes wurde der erste Schultag nach den großen Ferien allerdings von Sirenengeheul begleitet: Kurze Zeit, nachdem die Glocke zur ersten Stunde ertönt war, mussten die Schüler in Sderot sich bereits in die Luftschutzbunker begeben, denn palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen hatten eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte außerhalb der Stadt. Auch am Sonntag waren bereits drei Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Eine detonierte ebenfalls in Sderot, die zweite im Bezierk Shaar Ha-Negev und die dritte auf offenem Gelände. Am Montagnachmittag wurden drei weitere Einschläge gemeldet.

DIG-Präsident Robbe:
“Israel ist konkret bedroht”

DIG-Präsident Reinhold Robbe

DIG-Präsident Reinhold Robbe

 

Im Gespräch mit dem Deutschlandradio Kultur (Audio-Mitschnitt) warb der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, um Verständnis für Israels Rhetorik gegenüber dem Iran. Sie sei Ergebnis “einer selten bedrohlichen Situation”. Viele Europäer würden verkennen, dass Israel konkret bedroht sei. “Nicht wir in Berlin oder in Paris oder in London sind bedroht von den iranischen Scud-Raketen, die auch mit allen möglichen Sprengköpfen ausgerüstet werden können, sondern das ist nun mal in erster Linie Israel”, sagte Robbe. Weiterlesen

Bulgarische Polizei zeigt Verdächtigen

Jerusalem, 18. Juli 2012 (DIG/The Israel Project) – Bei einem Terroranschlag auf einen Reisebus am Flughafen Sarafovo in Burgas, Bulgarien, sind am Mittwoch mindestens sieben Menschen getötet und etwa 30 verletzt worden. Die meisten von ihnen sind israelische Staatsbürger. Jetzt präsentierte die Polizei Video-Bilder des mutmaßlichen Selbstmordattentäters. Weiterlesen

Ministerpräsident McAllister besucht Israel

MP McAllister reist nach Israel

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister reist nach Israel

 

Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister wird Israel besuchen. Vom 28. bis 30. August reist der CDU-Politiker in den Nahen Osten. Auch die palästinensischen Autonomiegebiete stehen auf dem Tourplan. In Jerusalem und Ramallah möchte McAllister Gespräche mit Vertretern von Israelis und Palästinensern führen. In Jerusalem steht darüber hinaus der obligatorische Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem auf dem Programm. Die bekannte Holocaust-Gedenkstätte ist vor kurzem vermutlich von Ultraorthodoxen Juden beschmiert worden. McAllister wird auf seiner Israel-Reise “von einer sehr kleinen Delegation” begleitet, teilte die Niedersächsische Staatskanzlei mit.

 

 

Plumpe Anti-Israel-Propaganda

Schön findet es Autorin Jennifer Nathalie Pyka, wenn sich waschechte Münchner für die Rechte der Palästinenser einsetzen. Dumm findet sie allerdings, wenn die anwesenden Aktivisten nicht nur reine, sondern sogar ziemlich ungeschickte Propaganda im Gepäck haben. Wie eine journalistische Chirurgin seziert die Israel-Kennerin Pyka die Argumentationskette der gerade auf Deutschland-Tournee befindlichen arabischen Knesset-Abgeordneten Haneen Zoabi. Dabei entlarvt sie die so eindringlich vorgetragenen Vorwürfe gegen Israel als plumpe Propaganda.

Wie kommt es zum Beispiel, dass eine Palästinenserin in einem „Apartheid-Staat“ studieren darf und dabei in Haifa und Jerusalem ihre Abschlüsse macht? Merkwürdig, die gute Frau sitzt ja zudem als demokratisch gewählte Abgeordnete neben „faschistischen“ Kollegen in der Knesset. Wie kann das sein, wo Israel doch in Frau Zoabis Welt keine Demokratie ist?

Der überaus lesenswerte Beitrag “Dahoam im Anti-Israel-Stadl” ist jetzt im deutschen Online-Debatte-Magazin “The European” erschienen.