Übergriff auf Israel vereitelt [Update]

Ägyptischer Panzer

Augebrannter ägyptischer Panzer (Foto: IDF)

 

Gesternabend gegen 20.15 Uhr haben Terroristen des Globalen Jihad auf dem Sinai einen ägyptischen Militärposten nahe der Stadt Rafah gestürmt. Bei dem Überfall töteten sie 15 Ägypter und raubten einen Schützenpanzerwagen, sowie ein Fahrzeug mit Sprengstoff.

Beide Fahrzeuge fuhren dann in Richtung Israel. Das mit dem Sprengstoff beladene Fahrzeug explodierte am Übergang Kerem Shalom an der israelisch-ägyptischen Grenze. Der Schützenpanzerwagen gelangte mit vier Terroristen an Bord auf israelisches Gebiet. Dort wurde er von der Israelischen Luftwaffe angegriffen.

Dieser Angriff erfolgte nur kurze Zeit, nachdem mehrere Mörsergranaten den Übergang Kerem Shalom getroffen hatten und mehrere Raketen auf naheliegende israelische Städte abgeschossen worden waren. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte gehen davon aus, dass die Terroristen, die versucht haben, auf israelisches Gebiet vorzudringen, einen größeren Terroranschlag geplant hatten.

Verteidigungsminister Ehud Barak gratulierte der Israelischen Armee zur erfolgreichen Vereitelung des Anschlages und rief die ägyptische Regierung dazu auf, die Kontrolle über den Sinai wiederzuerlangen.

>>> UPDATE <<<

7. August 2012: Das Außenministerium hat nach dem Terroranschlag im Sinai vom Sonntag Ägypten gegenüber offiziell seine Anteilnahme ausgedrückt. In dem Schreiben heißt es:

„Israel spricht Ägypten und dem ägyptischen Volk sein Beileid angesichts der Tötung ägyptischer Sicherheitskräfte durch Terroristen aus. Dieser barbarische Angriff hat den Tod von Ägyptern verursacht; er hatte auch die Tötung von Israelis zum Ziel. Darüber hinaus war die Absicht auch, das Friedensabkommen zwischen Israel und Ägypten zu beschädigen.

Der Frieden zwischen den beiden Staaten ist und bleibt im gemeinsamen Interesse beider Völker, und Israel wird weiterhin im Geiste der Kooperation mit Ägypten zusammenarbeiten, um dieses wesentliche Interesse durchzusetzen und Sicherheit und Stabilität in der Region zu gewährleisten.“

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